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Trödelwochenende im Tierheim Berlin


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Heute habe ich das traditionelle Trödelwochenende des Berliner Tierheims besucht. Erfahren habe ich von diesem Ereignis durch die postalische Einladung vom Tierschutzverein Berlin.



Fakten:
Datum: 06.-07. März 2010
Uhrzeit: 11-16 Uhr
Veranstalter: Tierheim Berlin
Adresse: Hausvaterweg 39, 13057 Berlin
Eintritt: frei



Da auch die S-Bahn in Richtung Ahrensfelde im Pendelverkehr durch die Gegend trullerte, wählte ich einen Weg über den Alexanderplatz, und somit habe ich zufällig eine Strecke nach Falkenberg kennengelernt, die kürzer ist als die bisher erprobten Routen. Die Temperaturen sind bei uns in Berlin immer noch um den Gefrierpunkt, so dass ich bei meiner Ankunft im Tierheim schon etwas durchgefroren war.



Der Trödelmarkt fand im Veranstaltungs-Saal - gleich rechts neben dem Eingang - statt. Zum Verkauf wurden Sachspenden angebotenen, die sehr sorgfältig sortiert aussahen. Von Hausrat über Kuscheltiere bis hin zu Medien war von fast allem etwas vorhanden. Mich haben hauptsächlich die Bücher interessiert, die ebenfalls sehr schön nach Genre und Autoren in mehrere kleine Plastikregale einsortiert waren. Für vier Bücher schlug die ehrenamtliche Mitarbeiterin den Preis von 1,-€ vor. So liegt es dann wohl an jedem selbst, etwas mehr zu geben. Kuchen, Kaffee und diverse Teesorten wurden zu günstigen Preisen angeboten, nur an den Tischen war es schwer, ein Plätzchen zu erwischen. Das auf diese Art mühsam erwirtschaftete Geld soll den Tieren zu Gute kommen, aber ich denke mal, wichtig ist vermutlich in erster Linie, ein Event zu haben, das viele Besucher und damit Interessenten bis an den Stadtrand zieht.




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Nach dem kleinen Bummel im Veranstaltungssaal machte ich einen ausgedehnten Spaziergang über das grosse Areal des Tierheims. Seit meinem letzten Besuch hat sich das Tierheim wieder etwas weiterentwickelt. So hat sich im Reptilienhaus einiges getan und die Affenfreigehege waren für mich neu. Darin und natürlich im dazugehörigen Innenbereich verbringen Affen ihren Lebensabend, die einst in der Charité für Tierversuche missbraucht wurden. Auch die Wildkatzengehege sah ich heute zum ersten mal. Nun fragt man sich natürlich, warum kommen Wildkatzen in diese Gehege? In der Stadt müssen immer wieder Futterstellen geschlossen werden, an denen Streuner von der Katzen AG betreut wurden. Da die Wildlinge mit den Glasboxen in den Katzenhäusern nicht zurecht kommen, wurden geräumige Freigehege für sie eingerichtet. Nun hofft man, dass sich ein Plätzchen für die Tiere findet, z.B. bei Hausbesitzenden mit Garten oder gar auf einem Bauernhof.
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